Förderstätte - unsere AufgabeNeben dem privaten Lebensumfeld in Familie oder Wohngruppe, bieten wir schwerstmehrfachbehinderten erwachsenen Menschen in der Förderstätte einen zweiten Lebensbereich an. Die Förderstätte ist eine Lern- Beschäftigungs- und Arbeitseinrichtung mit tagesstrukturierenden Angeboten, in denen vorhandene Fertigkeiten und Kompetenzen erhalten, aktiviert und weiterentwickelt werden. 117 Beschäftigte, die in 17 Gruppen betreut werden, besuchen derzeit die Förderstätte im St. Josefs-Stift in Eisingen. In den Außenstellen Hösbach und Hettstadt werden weitere 30 Beschäftigte betreut. Eine Ausweitung der bestehenden Angebote im 2 Lebensbereich ist in der Planung.
|
|
|
|
| © Goy Angelika |
| Mitarbeiterin und Beschäftigte beim Arbeitstraining |
|
|
Die Inhalte der ganzheitlichen, prozess- und zielorientierten Förderung gliedern sich in folgende Bereiche:·elementarer BereichÜbung der Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und anderer Verständigungstechniken... ·lebenspraktischer BereichUnterstützung bei Körperpflege, Hauswirtschaft und der Orientierung in gewohnter Umgebung... |
·sozialer BereichPflege sozialer Beziehungen, Kommunikation, Bewältigung zwischenmenschlicher Konfliktsituationen, Einüben sozialen Verhaltens... ·musisch – kreativer BereichAngebote von Malen, Musik, Rhythmik, Psychomotorik, Snoezelen, basaler Stimulation... ·Arbeits- und BeschäftigungsbereichMotivation zur individuellen Leistungsbereitschaft, Aufbau von Arbeitshaltung und Ausdauer... |
|
|
| © Goy Angelika |
| Mitarbeiter und Beschäftigter bei der täglichen Arbeit |
|
|
Um den individuellen Hilfebedarf an Unterstützung für jeden einzelnen Beschäftigten der Föderstätte zu ermitteln, werden derzeit Asistenzpläne nach POB erstellt, die sich sowohl am Bedarf des Einzelnen als auch an den vorhandenen Ressourcen orientieren. (siehe Infoheft Assistenzplanung mit POB) Die angebotenen Beschäftigungen werden in Kleingruppen und im Rahmen von Einzelförderung durchgeführt. Durch den regelmäßigen Besuch der Förderstätte, erleben Menschen mit Behinderung sinnhaftes Tätigsein und Aktivität als ergänzendes Angebot der persönlichen Lebensführung. Werden die arbeitsanbahnenden Maßnahmen im Arbeits- und Beschäftigungsberich erfolgreich durchlaufen, ist die Eingliederung in den Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen ein langfristig anzustrebendes Ziel.
|