Die Eisinger Künstler
Farbe und Formen in allen Variationen, aber immer ästhetischen Prinzipien folgend - so zeichnen sich die Werke der Eisinger Kunstwerkstatt aus. Andreas Benkert (*1947) Trotz der Farbintensität seiner Werke, erkennt man bei Herrn Benkert den Zugang zu der symbolhaften Bildsprache, die schon in den Höhlemalereien vergessener Völker verwendet wurde. Geheimnisvoll und mit großer Hingabe komponiert er seine Bildgeschichten. Georg Brand (*1960)...bevorzugt Fasermaler und Tusche. Seine Arbeiten leben durch den Mut zum Umgang mit schrillen Farben, die fantasievoll seine Formen und Figuren umhüllen. Die Bilder Georg Brands erzählen von seiner Leidenschaft und Lebensfreude, von seiner Sichtweise unserer Umwelt und seiner Auseinandersetzung damit. Georg Brand ist der am längsten „aktive“ Maler in der Kreativen Werkstatt. Schon früh begann er mit dem Malen und entwickelte im Laufe der Jahre seinen typischen „Brand-Stil“. Dazu verwendet er spezielle Fasermaler. Seine Themen wechseln ständig, wobei er jedoch immer wieder auf altbewährte Inhalte zurückgreift: Menschen, Bauwerke und Tiere. Werner Burger (*1956)bald erfahren Sie mehr über den Künstler... Hermann Burkhardt (*1951)Herr Burkhardt kam erst über Umwege zur „Alten Waschküch’“. Schon früh bemalte er hobbymäßig Krippenfiguren, Madonnen oder Tierfiguren. Die unterschiedlichen Arbeitsweisen und kreativen Methoden, die in der Waschküch’ praktiziert werden, befremdeten den „Pragmatiker“ jedoch nur anfänglich. Ob es die „Andy Warhol“ –Interpretation für die Werkstätten-Fassade oder ein Pop-Art-Stuhl sind, er hat sichtlich Freude am künstlerischen Ausdruck! Hans Deißenberger (*1934)...malt Schriften auf sein Zeichenblatt, das er seinen spontanen Eingebungen entsprechend mit Holzlasur einfärbt. Der Künstler stellt in der Regel drei bis sechs identische Bilder her, die er dann zusammen in Beziehung stellt und in einer Wandinstallation den Betrachtern präsentiert. Die Bilder vermitteln eine grafische, völlig neue Interpretation von Schrift. Jochen Dengel (*1959)...orientiert sich sehr nach den Originalbildern Giovanni Veters, um so dessen Authentizität zu wahren. Er bringt sich jedoch in kleinen persönlichen Anteilen in dessen Werke ein, und gibt so seinen Bildern eine unverwechselbare Prägung. Frank Freudenberger (*1977)Die Wiedererkennungswert dieses Künstlers ist durch seinen eigenwilligen Stil sehr hoch. Er stellt oft Stadt-, oder unterfränkische Landschaften seiner Heimat farbintensiv und minimalistisch dar. Jedoch schwingt in seinen Darstellungen so viel Hingabe und Liebe mit, dass der Betrachter sich der Wirkung kaum entziehen kann... Joachim Glücker (*1960)...Die Ruhe des Malers findet sich in seinen Formen und Figuren wieder, die er in seiner gelassenen Art auf dem Papier darstellt. Seine bevorzugten Techniken sind die der Temperamalerei, seine Motive zeugen von einer fast meditativen Fröhlichkeit. Wolfgang Gola (*1959)Die Werke von Herrn Gola sind detailliert, verschachtelt und immer Ausdruck eines intensiven Prozesses, den der Künstler beim Arbeiten durchlebt. Er geht nicht den einfachen Weg. So kann die Fertigstellung eines Bildes über Monate gehen.... Thorsten Graf (*1973) Thorsten Graf verarbeitet seine Erlebnisse in seinen ausdruckstarken Bildern. Dabei experimentiert er mit Material und Farben, ohne auf konventionelle Maltechniken zu achten. So geschieht es oft, dass Bilder entstehen, die unerwartete Einblicke in sein Weltbild geben. Gerda Hahn (*1947)bald erfahren Sie mehr über die Künstlerin... Andreas Holig (*1983)Andreas Holig besitzt großes Talent. Er ist in der Lage, seine Liebe zu den Traditionen und Landschaften des amerikanischen Südwestens in stimmungsvollen Bildern zu zeigen. Jedoch beschränkt sich Herr Holig nicht auf „Schönmalerei“. Kritische Lebensfragen und Stimmungen finden in seinem Werk ebenfalls Beachtung. Michael Hoppe (*1961) bald erfahren Sie mehr über den Künstler... Michael Heiligenthal (*1977)Ungezwungen und neugierig beginnt er Motive aus seiner Umwelt auf Papier zu bringen und während der Malprozesse zu abstrahieren und so zu verfremden, dass der Betrachter gezwungen wird, in einen direkten Dialog mit den Bildern zu treten. Neben den Formen und Figuren sind die Farben für ihn ein wichtiges Aussagekriterium. Gudrun Illhardt (*1965) Sie bevorzugt wie Georg Brand Fasermaler. Diese Bilder strahlen eine expressive Heiterkeit aus – die gleiche Heiterkeit, die sie auch während des Malens an den Tag legt. Apollonia Löffler (*1952) Das große Motiv in Loni Löfflers Bildern ist die Prinzessin in allen Lebenslagen. Mit der Prinzessin identifiziert sie sich. Weiter spielen Themen, die ihr seit der Kindheit vertraut sind, eine Rolle. Osterhasen und Märchenfiguren bevölkern die Bilderwelt von Loni Löffler. Aber auch aktuelle Ereignisse werden verarbeitet. „Die Sonne scheint auf das Haus von Angelika Goy“ ist die bildnerische Umsetzung einer Chi-Gong-Übung, die sie in einem Volkshochschulkurs für chinesische Heilgymnastik erlernt hat. Günther Kareth (*1958)Wie Tore zu einer anderen Welt wirken manche Bilder von Günter Kareth. Ob dieser Eindruck beabsichtigt ist, kann nur vermutet werden. Günter Kareth spricht nicht über seine Bilder. Was aber deutlich wird, ist seine Begeisterung für Farben speziell für Blau und Grün. Jürgen Kemmer (*1958)... seine Bilder sind anschaulich, schlicht und erwecken im Betrachter eine schier vergangene Symbolik aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit. Das gezeigte Bild vermittelt in seiner Einfachheit einen Eindruck, der an Pictogramme erinnert. Er bringt mit seinen extrem reduzierten Bildsprache seine grundlegenden Werte auf das Papier. Sie sind gegenständlich, einfach und erinnern an die Symbolik vergangener Zeiten. Die gezeigten ‚Häuser’ vermitteln in ihrer Einfachheit eine Realität, die an fantasievolle Pictogramme erinnern. Eigenwillig und dekorativ muten seine thematischen Arbeiten immer wieder an. Ralf Knorr (*1947)experimentiert mit Öl-, Acrylfarben und Aquarellfarben. Dabei sind vorwiegend die von Menschenhand geschaffenen Objekte harmonisch in die typische Landschaft der Toskana integriert. Melanie Kruse (*1978)bald erfahren Sie mehr über die Künstlerin... Stefan Murmann (*1962) Der Künstler hat eine ihm eigene Bildsprache. Er erzählt Geschichten in seinen Bildern, die er nur bruchstückhaft verbal artikulieren kann. Sie sind vielschichtig und entziehen sich auf den ersten Blick jedem Ordnungsschema. Er hat ein Naturtalent für Farbkomposition und wenig Skrupel für „Farbmischungen“. Einen großen Erfolg kann er durch die Gestaltung des neuen „Stifts-Secco“ Etiketts verbuchen! Richard Nörpel (*1966)Die eigenwilligen Gestalten auf Richard Nörpels Bildern wecken Assoziationen wie Insektenmenschen oder erinnern an archaische Menschendarstellungen. Tatsächlich stellen die Figuren häufig Geister, Indianer, Polizisten ect. dar. Aber auch ganz normale Menschen, z.B. Frauen, malt Richard Nörpel in dieser für ihn charakteristischen Weise. (Text 1999) Olaf Pawlovski (*1948)Nach realen Objekten seiner unterfränkischen Heimat entstehen durch seine Hand Bilder von überwältigender Spontaneität, die in abstrakten Interpretationen gipfeln. Olaf Pawlovski arbeitet kompromisslos mit Pinsel und Acrylfarbe. Alle Farben spielen mit – aber in genau festgelegter Reihenfolge. Der Regenbogen verbindet sich mit den dargestellten Schlössern, Staustufen, Mainschleifen ect. Er umrahmt das Motiv oder füllt es mit Farben. Olaf Pawlowski malt jedes Motiv in vielfacher Ausführung, solange bis das Thema für ihn fertig bearbeitet ist und ein neues auftaucht. Thomas Pupkulis (*1979)schafft Zeichen und Formen auf Leinwand, die in einprägsamer Einfachheit auf ein Minimum reduziert werden. Die andere Seite seiner einzigartigen Ausdrucksweise ist die kreative Umsetzung von Themen auf die unterschiedlichsten Malgründe. Dabei zeigt er seine Vielseitigkeit, egal ob Autos, Mauern oder Möbelstücke bemalt werden. Albrecht Räder (*1965) ... sagt über sich selbst, er sei ein Schaffer, ein Arbeiter. Uns so ist es auch beim malen: Er arbeitet. Die Bilder entstehen mit hohem Energieaufwand und heftigen Pinselstrichen. Eine Besonderheit ist die lang anhaltende Faszination an der einseitigen Fläche, die Albrecht Räder mit manch einem berühmten Künstler teilt. Entscheidend für ihn ist, dass die ganze Fläche mit Farbe bedeckt ist; die Arbeit muss fertig sein. Nicole Schidla (*1977) bald erfahren Sie mehr über die Künstlerin... Stefan Schneidenbach (*1967)...seine lyrischen Bilder präsentieren sich in einer individuellen, eigenwilligen Art und Weise. Man wird in eine verborgene Welt entführt und entdeckt die faszinierenden Figuren, deren nachdenkliches Wesen sich von einer besonderen Schönheit uns darstellt. Seine Vorliebe für die Natur erscheint immer wieder in seinen zahlreichen Bildern. Seine Lieblingsthemen sind freundlich anmutende Bilder, die ausgefüllt sind mit bunten Schmetterlingen und Blumenwiesen. Weitere Themen sind Freunde, seine Familie oder er selbst. Er verwendet entweder Fasermalstifte oder Aquarellfarben. Ziska Sonnenberg (*1975)Ziska Sonnenberg hat die große Gabe, mit ihrer Lebensfreude einen Raum (hier das Malatelier) zu füllen. Diese Gabe drückt sich auch in ihren Bildern aus: farbenfroh erzählen sie von Liebe, Gemeinschaft und einem abwechslungsreichen Leben. Vorsicht Ansteckungsgefahr! Thorsten Spielmann (*1970)Energiegeladen bearbeitet der Künstler die großformatigen Papierbögen. Gerne dürfen die Malwerkzeuge grober sein. Farbübergänge, Übermalungen faszinieren Herrn Spielmann. Seine Werke sind Ausdruck einer unbändigen Kraft. Peter Thalhäuser (*1959)vermag es, völlig absichtslos, in den Malprozess einzusteigen. Er malt ohne eine konkrete Vorstellung. Nach einer sorgfältigen Grundierung nimmt er sich die Zeit auf einen Impuls aus sich selbst heraus zu warten. Er redet kaum über die inneren Kämpfe bis seine Bilder zu gefühlsbetonten Momentaufnahmen werden. Edwin Vogel (*1957)... ist in der Lage verschiedene Empfindungen in einem Bild expressiv zu verarbeiten. Er probiert aus und übermalt wieder, er kämpft mit sich und kommt doch schließlich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Graziös, befremdend und doch so vertraut wirken seine Objekte. Martin Weber (*1965)Ob konkrete Kunst, Motive aus dem Mittelmeerraum oder Stilleben zum Jahreskreis, Martin Weber ist ein experimentierfreudiger Maler. Für ihn ist das „Abenteuer“ Kunst jedes Mal von neuem Herausforderung und Motivation. Helga Weiß (*1957)... unverwechselbare Bilder zeugen von einer Souveränität im Umgang mit Farben und Malwerkzeug. Mit großer Selbstverständlichkeit trägt sie mit Pinsel und Spachtel großflächig Farben auf. Die Gelassenheit und Ausdruckskraft der Künstlerin zeigen sich in ihren außergewöhnlichen Bildern. Sie ist eine begeisterte Malerin mit einem feinen Gespür für farbkombinationen. Auf großflächigen Formaten experimentiert sie mit Materialien und Techniken. Ein gelungenes Bild erfüllt Helga Weiß mit Befriedigung und Stolz auf ihr Werk. (Text 1999) Monika Wohlleben (*1978)Sie bearbeitet Themen aus dem alten Testament und verwendet hauptsächlich Aquarellfarben. Bevor sie mit dem skizzieren des Bildes beginnt, recherchiert sie das Thema genauestens, um ein nach Möglichkeit authentisches Werk zu schaffen.
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